Studierendenmeile

 

Die Studierendenschaft ist seit Beginn der Sanierung des Logenhauses auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für ihre Gremien und Initiativen. Die Große Scharrnstraße – zwischen der Viadrina und dem Collegium Polonicum im Zentrum Frankfurts gelegen – steht seit Jahren leer. Auf Initiative des AStAs der letzen Amtsperiode sollen die Gremien und Initiativen bald in den neuen Studentischen Freiraum in der Großen Scharrnstraße ziehen.

Ende September 2011 gründete sich hierzu der Verein Studierendenmeile e.V., der die Verwaltung der vier anzumietenden Komplexe übernehmen soll und gleichzeitig eine Klammerfunktion für die Initiativen, Gremien sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt haben soll. Die Räumlichkeiten haben eine Gesamtfläche von 609,04 m². Nachdem im Oktober weitere Verhandlungen mit der WohnBau stattfanden, soll die Vertragsunterzeichnung nun im November von Statten gehen.

Die Universitätsleitung hat der Studierendenschaft angeboten, für die Räumlichkeiten Möbel zu überlassen, die die Universität nicht mehr benötigt. Das führt dazu, dass die Kosten für die Ersteinrichtung deutlich sinken. Der Verein ist weiterhin auf der Suche nach Förderern, um Einmalkosten sowie laufende Kosten decken zu können.

Die Räumlichkeiten sind in unterschiedlichem Zustand. So gibt es einen Komplex, der mit Vertragsunterzeichnung bezugsfertig ist, jedoch auch weitere Komplexe, in denen noch Renovierungsarbeiten vonnöten sind. Hervorzuheben ist hier jedoch, dass die WohnBau uns Räume zur Verfügung stellt, in denen die Anlagen für Wasser, Heizung und Strom einwandfrei funktionieren. Der übrige Renovierungsaufwand stellt auch eine Chance für die individuelle Gestaltung des studentischen Freiraums. Wenn alle mit anpacken und ihrer Kreativität freien Lauf lassen, kann die Studierendenmeile Vorbild sein für weiteren Freiraum, der in Zukunft in Frankfurt entstehen könnte.

Auch die nachhaltige Verwendung von Ressourcen, der sich die Studierendenschaft verschrieben hat, spielt bei der Studierendenmeile eine erhebliche Rolle. So wird derzeit überprüft, wie die derzeitige Einfachverglasung der Erdgeschossräume kostengünstig energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Ausschlaggebend hierbei sind natürlich auch die Energieeinsparungen, die sich langfristig aus der Renovierung ergeben.

Alles in allem ist die Studierendenmeile ein einmaliges Mammutprojekt, dessen Erfolg auch die weitere Entwicklung des Zusammenhaltes innerhalb der Studierendenschaft sowie zwischen Studierendenschaft und Bürgerschaft erheblich beeinflussen wird.

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