Wir suchen Mitglieder für die Wahlkommission!

Wenn ihr Lust und Zeit habt, die Wahlleiterin bei der Organisation und Durchführung der Wahlen der Fachschaftsräte und des Sprachenbeirats zu unterstützen, dann bewerbt euch bei uns bis zum 16. November unter stupa@europa-uni.de.

Ebenso suchen wir noch Mitglieder für die Wahlprüfungskommission, die im Fall der Fälle eine rechtliche Beurteilung zu Kontroversen rund um den Ablauf der Wahlen abgibt, ansonsten aber eher unbehelligt bleibt.

Damit die Bewerbung berücksichtigt wird, muss sie folgende Angaben enthalten:

1.Name und Vorname,

2. Geburtsdatum,

3. Matrikelnummer,

4. Fakultät,

5. Fachsemester,

6. Postanschrift und

7. E-Mail Adresse

Gewählt wird dann auf der StuPa-Sitzung am 17.11.2011.

Wir freuen uns über Eure Bewerbungen. Wenn Ihr Fragen habt, meldet euch einfach unter oben genannter Mailadresse!

 

 

Einladung zur konstituierenden Sitzung des deutsch-polnischen Ausschusses

Der deutsch-polnische Ausschuss lädt Euch ganz herzlich zu seiner konstituierenden Sitzung ein.
Diese soll am Dienstag den 15.11.2011 um 15.30 Uhr  im HG-Cafe stattfinden.

Auf der Tagesordnung stehen in erster Linie die Wahl eines/r Vorsitzenden sowie die Festlegung eines Arbeitsprogrammes für die laufende Legislatur.

Einladung zur konstituierenden Sitzung des Finanzausschusses

Der Finanzausschuss des Studierendenparlaments lädt zur konstituierenden Sitzung am 14. November 2011 um 18Uhr ins AStA-Büro. Neben der Wahl der/des Vorsitzenden und deren/dessen Stellvertreter_in wird es bereits um den Haushaltsentwurf 2012/13 sowie einen Nachtragshaushalt dieser Legislatur gehen. Desweiteren stehen mehrere Änderungsvorschläge der EO AStA im Raum, die andiskutiert werden sollen.

Einladung zur III. Sitzung des hochschulpolitischen Ausschusses

Der HoPo-Ausschuss lädt zu seiner 3. Sitzung am 1.11.2011 um 11 Uhr c.t. in die HG-Cafeteria ein.

Themen werden die Drittmittelrichtlinie der Viadrina und die geplante Novellierung des Brandenburgischen Hochschulgesetzes sein.

Des Weiteren berichten Vertreter_innen des Bündnisses gegen Kürzungen im Bildungsbereich und aus dem Zusammenschluss freier Studierendenschaften (fzs) über ihre aktuellen Aktionen.

Grußwort der Studierendenschaft zum 20-jährigen Jubiläum der Viadrina

„Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Zunächst einmal meinen herzlichen Glückwunsch allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren, die die Idee Viadrina in den letzten 20 Jahren mit Leben gefüllt haben; die an ihrer Gründung und steten Weiterentwicklung mit oftmals viel Engagement und Herzblut mitgewirkt haben. Dabei freut es mich besonders, dass von den Gründungsmüttern und -vätern bis zu den heutigen Akteurinnen und Akteuren ein Großteil der Generationen der Viadrina vertreten sind.

Akteurinnen und Akteure – das sind selbstverständlich auch die mittlerweile 6000 Studierenden, die die Atmosphäre an der Viadrina entscheidend prägen. Das ist einfach schon durch die Masse bedingt. Darüber hinaus bietet die Uni durch ihre überschaubare Größe engagierten Studierenden viel Raum zur Mitgestaltung. Auch der enge Kontakt zu den Lehrenden und zur Verwaltung trägt dazu bei.

Ein aktuelles Ergebnis der mitunter guten studentischen Zusammenarbeit ist das Projekt „Studierendenmeile“, das in der Großen Scharrnstraße entstehen wird. Beginnend mit dem Umzug von Initiativen und Gremien soll dort ein lebendiger studentischer und städtischer Freiraum mit Cafés, Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen entstehen.

Getrübt wird dieses Engagement jedoch dadurch, dass wir Studierende durch den eher kurzen Aufenthalt an der Viadrina nur begrenzt Einfluss auf die Entwicklung der Uni nehmen können. Je nach Studiengang verbleiben wir nur zwischen 2 und 5 Jahren an der Universität, von dieser Zeit müssen noch Auslandssemester und Praktika abgezogen werden. Selbstkritisch ist anzumerken, dass viele Studierende diese Kurzfristigkeit einfach akzeptieren, die Universität nicht als Gestaltungsraum wahrnehmen und auf Engagement verzichten. Auch die kurze Verweildauer der Studis in wichtigen Gremien der Uni – wie dem Senat oder den Fakultätsräten – macht es schwer, dort Fuß zu fassen, sich wiederwählen zu lassen und die Meinungsbildung kontinuierlich mitzubestimmen. Für die professorale Mehrheit ist es dann leicht, auf Zeit zu spielen, wenn Anträge der Studierenden auf wenig Begeisterung stoßen.

Dem vielen Lob für die Viadrina kann auch ich als Studierendenvertreterin mich anschließen. Es ist schön zu sehen, wie viel Inhalt und Engagement hinter den so oft proklamierten Schlagworten stecken, die auch heute gefallen sind und mit denen die Viadrina für sich wirbt: Internationalität, Interdisziplinarität und Innovationen sind ein hoher Maßstab, an dem sich zu messen nicht immer leicht ist. Ihre tatsächliche Ausgestaltung ist der Begeisterungsfähigkeit und Zusammenarbeit vieler Personen im Präsidium, im Lehrapparat und in der Studierendenschaft zu verdanken. Dass diese Zusammenarbeit nicht immer unproblematisch ist, ist natürlich kein Geheimnis. Langfristiges Denken in der Ausgestaltung der Lehre oder ein verstärkter Schwerpunkt auf ökologischer Nachhaltigkeit sind Themen, die uns in letzter Zeit bewegen und unser Handeln motivieren. Doch gerade dieses kritische Begleiten von Entscheidungsprozessen und das ständige Hinterfragen der gegenseitigen hochschulpolitischen Vorstellungen machen eine lebendige Universität mit einer gesunden Debattenkultur aus. Im Namen der Studierendenschaft wünsche ich mir, dass auch zukünftig diese kritische Diskussionskultur aufrecht erhalten wird, denn sie garantiert die erfolgreiche Weiterführung der Idee Viadrina in der Zukunft.

Ein Ergebnis einer solchen Hinterfragung liegt heute druckfrisch vor: Die Alternative Denkschrift der Studierendenschaft: „Oder/denken; Stimmen aus dem Chor“. Ein kritisch-würdigender Rundumschlag, der 400 Seiten umfasst und sehr lesenswert ist. Er bietet einiges an Erheiterndem, Kritischen und Aufschlussreichem. Gegen einen Spendenbeitrag kann man die Denkschrift heute in der Friedenskirche erwerben. Ansonsten hoffentlich noch viele Jahre im AstA-Shop.

In diesem Sinne: Vivat Viadrina und vielen Dank für die Aufmerksamkeit!“

 

Gehalten von Anne-Sophie Neuber am 17. Oktober 2011 in der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Konzerthalle in Frankfurt/ Oder.

 

Grenzüberschreitender Nahverkehr

Derzeit berät das StuPa über eine finanzielle Beteiligung zur Einrichtung eines grenzüberschreitenden Nahverkehrs. Die aktuellen Pläne der Städte Frankfurt/ Oder und Słubice, bereits im November einen Bus über die Oder-Brücke fahren zu lassen, werden dabei kontrovers diskutiert. Einerseits bietet sich hier die Möglichkeit, städtisches und studentisches Engagement für eine Vertiefung der nachbarschaftlichen Beziehungen der beiden Grenzstädte sofort und langfristig zu unterstützen. Andererseits wird ein Bus defizitär sein und die Stadt baut zum Ausgleich des Fehlbetrags von etwa 80.000 € auf die Studierendenschaft. Konkret ist eine Erhöhung des Semestertickets um 3-5 € pro Student_in im Gespräch.

Die Abgeordneten des StuPas schließen eine finanzielle Beteiligung nicht grundlegend aus, befürworten aus Gründen der sparsamen Haushaltsführung jedoch ausdrücklich den Bau einer Straßenbahn. Da dieser von der EU gefördert würde, könnte eine Straßenbahn sogar einen kleinen Gewinn erwirtschaften. Allerdings ist zur Stellung von Förderanträgen der politische Wille der demokratischen Entscheidungsinstanzen dies- und jenseits der Oder nötig. So könnte eine vom polnischen Bürgermeister Tomasz Ciszewicz intiierte Umfrage unter den Słubicer Bürger_innen das Projekt einer gemeinsamen Tramlinie ernsthaft in Gefahr bringen. An der Befragung haben sich zwar nur etwa 250 Personen beteiligt, von diesen hat jedoch die Mehrheit mit “nein” gestimmt.

Im November wird sich das StuPa erneut mit der Thematik befassen. Fakt ist, dass wir nicht langfristig den lokalen ÖPNV mitfinanzieren wollen und können. Einzig eine Anschubfinanzierung ist wegen unseres Interesses an einer vertieften deutsch-polnischen Zusammenarbeit sowie einer besseren Anbindung der Studierenden zwischen Campus, Collegium Polonicum und den Wohnheimen denkbar.

basswood 7

Seit dem 6. Oktober 2011 hat die Europauniversität Viadrina wieder einen Studierendenclub: das basswood 7. Der Club wurde von der studentischen Initiative „Nachtleben e.V.“ ins Leben gerufen und bietet den Studierenden Partys und den studentischen Initiativen und Gremien ein Forum für ihre Veranstaltungen.

Die Studierendenschaft hat sich ebenfalls am basswood 7 beteiligt. Das Studierendenparlament hat der Initiative „Nachtleben e.V. 15.000€ für die Projektförderung zur Verfügung gestellt.
Der Club ist in einem schwarz-weißen Lounge-Design gehalten, verfügt über ein vielfältiges Angebot an alkoholischen Getränken zu Studentenpreisen und präsentiert regelmäßig den House-DJ Eymillion.

Das basswood 7 öffnet donnerstags und zu außerordentlichen Partys. Alle Termine und zusätzliche Informationen findet ihr auf der basswood 7- Seite auf Facebook.

Studierendenmeile

 

Die Studierendenschaft ist seit Beginn der Sanierung des Logenhauses auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für ihre Gremien und Initiativen. Die Große Scharrnstraße – zwischen der Viadrina und dem Collegium Polonicum im Zentrum Frankfurts gelegen – steht seit Jahren leer. Auf Initiative des AStAs der letzen Amtsperiode sollen die Gremien und Initiativen bald in den neuen Studentischen Freiraum in der Großen Scharrnstraße ziehen.

Ende September 2011 gründete sich hierzu der Verein Studierendenmeile e.V., der die Verwaltung der vier anzumietenden Komplexe übernehmen soll und gleichzeitig eine Klammerfunktion für die Initiativen, Gremien sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt haben soll. Die Räumlichkeiten haben eine Gesamtfläche von 609,04 m². Nachdem im Oktober weitere Verhandlungen mit der WohnBau stattfanden, soll die Vertragsunterzeichnung nun im November von Statten gehen.

Die Universitätsleitung hat der Studierendenschaft angeboten, für die Räumlichkeiten Möbel zu überlassen, die die Universität nicht mehr benötigt. Das führt dazu, dass die Kosten für die Ersteinrichtung deutlich sinken. Der Verein ist weiterhin auf der Suche nach Förderern, um Einmalkosten sowie laufende Kosten decken zu können.

Die Räumlichkeiten sind in unterschiedlichem Zustand. So gibt es einen Komplex, der mit Vertragsunterzeichnung bezugsfertig ist, jedoch auch weitere Komplexe, in denen noch Renovierungsarbeiten vonnöten sind. Hervorzuheben ist hier jedoch, dass die WohnBau uns Räume zur Verfügung stellt, in denen die Anlagen für Wasser, Heizung und Strom einwandfrei funktionieren. Der übrige Renovierungsaufwand stellt auch eine Chance für die individuelle Gestaltung des studentischen Freiraums. Wenn alle mit anpacken und ihrer Kreativität freien Lauf lassen, kann die Studierendenmeile Vorbild sein für weiteren Freiraum, der in Zukunft in Frankfurt entstehen könnte.

Auch die nachhaltige Verwendung von Ressourcen, der sich die Studierendenschaft verschrieben hat, spielt bei der Studierendenmeile eine erhebliche Rolle. So wird derzeit überprüft, wie die derzeitige Einfachverglasung der Erdgeschossräume kostengünstig energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Ausschlaggebend hierbei sind natürlich auch die Energieeinsparungen, die sich langfristig aus der Renovierung ergeben.

Alles in allem ist die Studierendenmeile ein einmaliges Mammutprojekt, dessen Erfolg auch die weitere Entwicklung des Zusammenhaltes innerhalb der Studierendenschaft sowie zwischen Studierendenschaft und Bürgerschaft erheblich beeinflussen wird.